Jeder Eingriff birgt in Allgemeinanästhesie bei aller Sorgfalt in der Durchführung das sogenannte Narkoserisiko in sich. Dieses Risiko besteht darin, dass bis dahin unerkannte und durch die in unserer Praxis üblichen präanästhetische Untersuchung nicht feststellbare Erkrankungen der inneren Organe während der Narkose in sehr seltenen Fällen zu Komplikationen führen können, die im Extremfall Gesundheit und Leben des Patienten gefährden.

Risiken sind: Herz- und Kreislaufschwächen sowie Störungen der Leber- und Nierenfunktion.

Sollten bei Ihrem Tier derartige Erkrankungen oder andere Allgemeinerkrankungen bekannt sein, unterrichten Sie uns bitte unbedingt vor der Operation darüber. Ausdrücklich möchten wir Sie darauf hinweisen, dass ältere Tiere immer einem höheren Narkoserisiko unterliegen.

 

Mögliche Komplikationen:

Bei einem Lebewesen wie Mensch und Tier kann trotz aller Vorsicht und Planung niemals eine sichere Voraussage über das Gelingen einer Operation gemacht werden. Sie müssen im Zusammenhang mit der Operation bei Ihrem Tier bedenken, dass nicht nur der gewünschte Erfolg ausbleiben kann, sondern dass neben Wundheilungsstörungen auch noch zusätzliche Komplikationen eintreten können.

Diese oben genannten Risiken lassen sich durch ein sogenannten präanästhetisches Screening, wie es in der Humanmedizin allgemein üblich ist, weiter deutlich reduzieren, wenn auch niemals ganz ausschalten. Dieses Screening umfasst ein Profil der wichtigsten Blutwerte (z.B. zur Entdeckung einer unerkannten Leber - oder Nierenfunktionsstörung) und - nur in bestimmten Fällen und nach Absprache - Röntgenaufnahmen des Brustkorbes (zur Beurteilung von Herz und Lunge).